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Neue Studie belegt wachsende Kinderarmut

2,8 Millionen Kinder und Jugendliche wachsen laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung in Armut auf - das sind 21,3 Prozent aller unter 18-Jährigen in Deutschland. Fast jedes siebte Kind (13,8 Prozent) erhält demnach Grundsicherung.

Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Nordthüringen, kommentiert die Ergebnisse der Studie: "Kinderarmut ist in unserem reichen Land ein unfassbarer Skandal, weil sie die Zukunft verbaut. Damit einhergehen oft ungleiche Bildungs-, Ausbildungs-, und Lebenschancen. Es ist ein schwerwiegendes Versäumnis seitens der Koalition von CDU/CSU/SPD, bei diesem Thema nie eine entscheidende Verbesserung herbeigeführt zu haben. Die Corona-Pandemie führt insbesondere bei Eltern in Teilzeit oder als Minijobber zu noch mehr Armut von Kindern. Es braucht eine nationale Kraftanstrengung, um Kinderarmut entschlossen zurückzudrängen und Familien besser zu unterstützen. Die Linke fordert deshalb eine Kindergrundsicherung, die dafür sorgen würde, dass die Mittel bei den Kindern ankommen."

Kersten Steinke, 04. August 2020