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Krankenhäuser statt Kampfjets

„Wir brauchen gute Krankenhäuser und größere Notfallkapazitäten statt neuer Kampfjets und teurer Kampfpanzer“, kritisiert Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Nordthüringen, die Pläne der Bundesregierung, neue Militärprojekte auf den Weg zu bringen und damit auf Jahre Steuergelder in Milliardenhöhe zu binden.

„Die deutsche Kriegsmarine soll bis zu 90 weitere Euro-Fighters, neue Bordhubschrauber und Flottendienstboote bekommen. Allein für die Beschaffung von 30 Maschinen vom Typ „Super Hornet“ mit Kosten von mehr als 7 Milliarden Euro könnten damit in einem Jahr 100.000 Intensivbetten, 30.000 Beatmungsgeräte sowie die Gehälter von 60.000 Pflegefachkräften und von 25.000 Ärztinnen und Ärzte finanziert werden! Während im Gesundheitswesen drastisch gekürzt wurde, lassen die großen Rüstungskonzerne die Champagnerkorken knallen. Statt Milliarden für den Kauf von US-Atombombern zu verpulvern, muss massiv in das Gesundheitssystem investiert werden. Gerade mit Blick auf die Corona-Krise braucht es u.a. endlich deutliche Zuschläge für die Millionen Beschäftigten in der Pflege und in den Krankenhäusern in Höhe von jeweils 500 Euro monatlich. DIE LINKE erteilt der Anschaffung neuer Kampfjets für die Bundeswehr eine kategorische Absage und fordert ein Ende der nuklearen Teilhabe.“

Kersten Steinke, 28.04.2020