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Kersten Steinke

Deutschland bei der sozialen Gerechtigkeit nur Mittelmaß

Zum Welttag der Sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2013 erklärt Kersten Steinke:

Der Welttag der Sozialen Gerechtigkeit wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen, um darauf aufmerksam zu machen, dass ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen nur dann möglich ist, wenn sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dazu gehören vor allem der Zugang zu Bildung und Arbeit sowie die Vermeidung von Armut.

Doch genau diese drei sozialen Grundlagen sind Deutschland zunehmend ungerecht verteilt. Insgesamt ist Deutschland bei der sozialen Gerechtigkeit nur Mittelmaß. Bei dem gerechten Zugang zu Bildung schneidet Deutschland sogar eher schlecht ab. Der Bildungsgrad ist ganz klar von der Herkunft des Elternhauses abhängig. Die Armut hat in den vergangenen Jahren ebenfalls deutlich zugenommen. Besonders auffallend ist, dass das Armutsrisiko in den ostdeutschen Bundesländern weit über dem in Westdeutschland liegt.

Thüringen steht nach dem neusten Armutsbericht des paritätischen Wohlfahrtsverbandes zwar als bestes ostdeutsches Bundesland da. Es ist jedoch noch weit von den süddeutschen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern entfernt. Das ist das Ergebnis rot-grüner und schwarz-gelber Politik. So ist soziale Gerechtigkeit nicht herzustellen.