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Danke heißt mehr Gehalt!

Der 1. Mai wird in der Bundesrepublik als "Tag der Arbeit" begangen. Auch wenn die Pandemie uns zwingt, den Tag in digitalen oder kleinen Veranstaltungen zu begehen, so bleibt es doch ein Kampftag für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. "Gerade die Coronapandemie hat dramatische Folgen für die Beschäftigten. Ganze Branchen wurden stillgelegt und die Beschäftigten in Kurzarbeit geschickt. Während Kleinunternehmen lange auf zu geringe staatliche Hilfen warten, wurden Konzerne mit Milliarden überschüttet und revanchieren sich mit Massenentlassungen oder üppigen Zahlungen an ihre Manager:innen und Aktionär:innen," erklärt Kersten Steinke, linke Abgeordnete aus Nordthüringen. Krisengewinnler wie Supermärkte, Internetversandhandel und Lieferdienste hauen sich die Taschen voll und lassen die Preise dennoch steigen. Aber die gefeierten Held:innen - die Pflegekräfte, Paketzusteller:innen, Fahrer:innen, Versandmitarbeiter:innen und Kassierer:innen, die die Bevölkerung versorgten und damit den »Laden« am Laufen hielten, arbeiten weiter unter miesen Arbeits- und Lohnbedingungen. Ihr Einsatz und Risiko wurde nur mit warmen Worten und Applaus »honoriert«. Damit muss Schluss sein! Es gibt mehr Gründe denn je, für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Denn Danke heißt auch mehr Gehalt!

Kersten Steinke, 30.04.2021