Über mich

Meine Ziele sind klar definiert - dieses Land braucht mehr soziale Gerechtigkeit und keine Armut, mehr Arbeitsplätze statt Hartz-IV. Das ist einer der Gründe, weshalb ich im Deutschen Bundestag sitze.

Unterstützung für Hebammen
Die Verzehnfachung der Haftpflichtprämien und eine geringe Vergütung zwingen immer mehr freiberufliche Hebammen zur Aufgabe der Geburtshilfe. Eine wohnortnahe Versorgung kann unter diesen Umständen nicht mehr gewährleistet werden.
Daher wandten sich bereits 2010 zahlreiche Hebammen mit ihrem Problem an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Ihre Forderung wurde damals von fast 200.000 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt und führte zu einer sofortigen öffentlichen Erörterung im Petitionsausschuss.
Nicht zuletzt die eingehende Diskussion im Ausschuss veranlasste das Bundesgesundheitsministerium, eine Studie zur finanziellen Situation der Hebammen in Auftrag zu geben.
Deren Ergebnisse haben den Bundesgesundheitsminister offensichtlich zu der Einsicht gebracht, dass den Hebammen geholfen werden muss.

Hartz IV abschaffen
Immer wieder werden in unserem reichen Land arme Menschen durch Sanktionsandrohungen und Leistungseinschränkungen in Existenzangst gestürzt.
Deshalb hat DIE LINKE im Bundestag in diesem Jahr erneut zwei Initiativen zur Reform der Hartz-IV-Gesetze eingebracht. Zum einen fordert sie die Abschaffung der Sanktionsmöglichkeiten bei den Empfängern von ALG II. Zum anderen sollen junge Menschen unter 25 Jahren nicht schlechter gestellt werden als alle anderen Bürgerinnen und Bürger.

Energiekosten: Kein Sponsoring der Konzerne durch die privaten Stromkunden
Die Stromkosten haben sich in den letzten zwölf Jahren verdoppelt. Aber nicht alle müssen diese Kosten bezahlen. Die so genannte ‚energieintensive Industrie‘ wird massiv von diesen Kosten befreit. Studien gehen von rund 10 Milliarden Euro aus, die die Unternehmen dieser Branche nicht bezahlen müssen.
Das bedeutet, dass Sie als private Haushalte die Stromrechnung der Konzerne mit bezahlen. DIE LINKE fordert daher einen radikalen Schnitt bei der Subventionspolitik - demzufolge sollen sich auch die energieintensiven Unternehmen am Klimaschutz durch eine Ökosteuer beteiligen.

Wir lassen bei den Ost-Renten nicht locker
DIE LINKE setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass die Ostrenten an die im Westen angeglichen werden. Auch die Bürgerinnen und Bürger lassen bei diesem Thema nicht locker. Jedes Jahr gehen zu diesem Thema zahlreiche Eingaben beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages ein.
Inzwischen ist auch der Petitionsausschuss zu dem Ergebnis gekommen, dass zwei Jahrzehnte nach der staatlichen Einheit die Zeit für ein einheitliches Rentensystem gekommen ist. Hoffentlich sind das aber nicht nur Lippenbekenntnisse, denn Union und FDP haben bereits 2009 in ihrem Koalitionsvertrag ein einheitliches Rentensystem versprochen. Getan hat sich jedoch noch nichts.

Millionärssteuer einführen
Die Finanzsituation in Deutschland ist kurios: einerseits ächzen die öffentlichen Haushalte unter ihrer Schuldenlast – manche Kommunen sind schon pleite. Andererseits haben 829.000 deutsche Millio-näre ein privates Rekordvermögen in Höhe von rund 2,2 Billionen Euro angehäuft, was einem Durchschnitt von 2,65 Millionen Euro pro Millionär entspricht. Gleichzeitig sanken die Reallöhne von Millionen Beschäftigten seit 2000 um über 4 Prozent.
Die Bundesregierung belastet seit über einem Jahr-zehnt die große Mehrheit der Bevölkerung mit höheren Steuern und Abgaben, während Superreiche und Unternehmen mit immer neuen Steuergeschenken umworben werden.
DIE LINKE fordert daher, die Vermögenssteuer als Millionärssteuer wieder einzuführen: Das über eine Million  hinausgehende Nettovermögen sollte  mit 5 Prozent besteuert werden und so mindestens 80 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen spülen.