Der Deutsche Bundestag ist die erste Kammer des Parlaments der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz im Reichstagsgebäude in Berlin. Er wird im politischen System als einziges Verfassungsorgan des Bundes direkt vom Staatsvolk (Staatsbürger) gewählt (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG i. V. m. Art. 38 GG). Die gesetzliche (§ 1 Abs. 1 Satz 1 BWahlG) Anzahl seiner Mitglieder beträgt 598. Die tatsächliche Anzahl ist aufgrund von Überhangmandaten und Ausgleichsmandaten meist höher.
Eine Legislaturperiode des Bundestags dauert grundsätzlich vier Jahre. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) können sich zu Fraktionen oder Gruppen zusammenschließen und genießen damit einen besonderen Verfahrens- und Organisationsstatus. Dem Bundestag steht der Bundestagspräsident vor.

Dem 19. Deutschen Bundestag gehören 709 Mitglieder an. Der 19. Deutsche Bundestag hat 78 Abgeordnete mehr als der 18. Deutsche Bundestag bei dessen erster Sitzung und 111 mehr Abgeordnete als die gesetzliche Mitgliederzahl von 598 (Abs.1 S.1 BWahlG). 

Er ist der bisher größte Bundestag in der deutschen Geschichte, bedingt durch 46 Überhangmandate und 65 notwendige Ausgleichsmandate.
Der 18. Deutsche Bundestag hatte auf Vorschlag seines Präsidenten Norbert Lammert (CDU) die Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages dahingehend geändert, dass der Alterspräsident nicht mehr wie seit 1949 der an Lebensjahren älteste anwesende Abgeordnete ist, sondern das am längsten dem Bundestag angehörende anwesende Mitglied….Wolfgang Schäuble(CDU), der dem Deutschen Bundestag seit 1972 angehört, die erste Sitzung eröffnet.Da Schäuble für das Amt des Bundestagspräsidenten vorgeschlagen war, verzichtete er auf diese Aufgabe, stattdessen kam Hermann Otto Solms (FDP), der dem Bundestag von 1980 bis 2013 angehört hatte, als Abgeordneter mit der zweit längsten Parlamentszugehörigkeit zum Zuge. Die konstituierende Sitzung wurde daher zunächst von Solms geleitet. Bundestagspräsident ist der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble.(Quelle: Wikipedia)

 

Bei der Bundestagswahl im September 2017 errang DIE LINKE fünf Direktmandate und ist im 19. Deutschen Bundestag mit 69 Abgeordneten - 37 Frauen und 32 Männern - vertreten. Die Fraktion trägt den Namen DIE LINKE.
Die Arbeit der Fraktion muss geplant, koordiniert und organisiert werden. Dies ist die Aufgabe des Fraktionsvorstandes. Er berät die langfristigen Ziele und bereitet die aktuelle parlamentarische Arbeit vor. Für die laufenden Geschäfte sind der Geschäftsführende, der Parlamentarische sowie der Finanz- und Personalvorstand zuständig, die vom Vorstand gebildet werden. Die Entscheidungen treffen aber alle Abgeordneten nach Information durch die Arbeitskreise in den Fraktionsversammlungen.