Der Deutsche Bundestag ist die erste Kammer des Parlaments der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz im Reichstagsgebäude in Berlin. Er wird im politischen System als einziges Verfassungsorgan des Bundes direkt vom Staatsvolk (Staatsbürger) gewählt (Art. 20 Abs. 2 Satz 2 GG i. V. m. Art. 38 GG). Die gesetzliche (§ 1 Abs. 1 Satz 1 BWahlG) Anzahl seiner Mitglieder beträgt 598. Die tatsächliche Anzahl ist aufgrund von Überhangmandaten und Ausgleichsmandaten meist höher.

Eine Legislaturperiode des Bundestags dauert grundsätzlich vier Jahre. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) können sich zu Fraktionen oder Gruppen zusammenschließen und genießen damit einen besonderen Verfahrens- und Organisationsstatus. Dem Bundestag steht der Bundestagspräsident vor.

Im aktuellen 18. Deutschen Bundestag gibt es 4 Überhangmandate und 29 Ausgleichsmandate, insgesamt also 631 Abgeordnete. Bundestagspräsident ist der CDU-Politiker Norbert Lammert.
(Quelle: Wikipedia)

Bei der Bundestagswahl am 23. September 2013 errang DIE LINKE vier Direktmandate und ist im 18. Deutschen Bundestag mit 64 Abgeordneten - 36 Frauen und 28 Männern - vertreten. Die Fraktion trägt den Namen DIE LINKE.

Die Arbeit der Fraktion muss geplant, koordiniert und organisiert werden. Dies ist die Aufgabe des Fraktionsvorstandes. Er berät die langfristigen Ziele und bereitet die aktuelle parlamentarische Arbeit vor. Für die laufenden Geschäfte sind der Geschäftsführende, der Parlamentarische sowie der Finanz- und Personalvorstand zuständig, die vom Vorstand gebildet werden. Die Entscheidungen treffen aber alle Abgeordneten nach Information durch die Arbeitskreise in den Fraktionsversammlungen.